Unsere Tiere

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Der Eselhengst Anton ist im zeitigen Frühjahr kastriert worden und ist nun nicht mehr so dominant und viel umgänglicher. Er braucht die meisten Schmuseeinheiten.

Im Herbst 2012 wurde ein neuer Hühnerstall mit großem Auslauf gebaut. Wir haben uns über das bundesweite Biosphärenprojekt „alte Nutztierrassen in Biosphärenreservaten“  über vom Aussterben bedrohte Hühnerrassen schlau gemacht. Nach zahlreichen Telefonaten und den Worten „ich glaube, ich kenn da jemanden, der hat vielleicht noch ein paar Vorwerkhühner?“ kamen wir dann zu drei Rassen (wir wollten eigentlich nur eine) : Blaue Sperber, Königsberger und westfälische Totleger, natürlich mit einem Hahn.

 

Die Hühner haben einen ca. 2000 qm großen Auslauf, wo sich auch der Misthaufen befindet, den sie stets ordentlich durcharbeiten, so dass bereits nach 1 1/2 Jahren aus dem Pferdemist feine Komposterde entsteht.

 


Zur Entwicklung des Tierbestandes 2015

 

Nachdem wir gehört haben, dass Anton´s Vater Quinto kastriert wurde, aber noch ein Fohlen gezeugt hat - sein letztes natürlich - haben wir uns bemüht auf die Interessiertenliste des Züchters ganz nach oben zu kommen. Und wir hatten Glück und konnten so Danka im Jahr 2014 erwerben - sie hat sehr viel Ähnlichkeit mit Anton, wird aber etwas größer als er und ihre Eltern werden.

So haben wir nun 4 Esel, was manchen Einheimischen beruhigt hat, da wir unsere Eseltouren mit 2 oder 4 Eseln durchführen - sonst blieb stets einer im Stall. Und der Protest war  immer energisch und im ganzen Tal zu hören.  Esel sind einfach gesellig und wollen nicht allein bleiben. Jetzt bleiben 2 zuhause und nur gelegentlich - besonders dann wenn Lotti mal wieder rossig ist - ist die Kommunikationen zwischen den 4 Eseln hörbar.

 

 

 Zur Entwicklung des Tierbestandes 2018/19

 

Gegen Ende des Jahres 2018 zeichnete sich ab, dass unsere Haflingerstute Lisa nach 29 Jahren von uns geht. Sie litt seit Jahren unter der Krankheit cushing, diese Krankheit hatten wir eigentlich "im Griff" - jedoch mit relativ viel Chemie. Seit den letzten Sommermonaten magerte sie sehr schnell ab - ihr Blutbild war die reine Katastrophe. Sie gab uns am Schluss deutliche Zeichen, dass sie gehen wollte und nicht mehr leiden wollte. Wir konnten sie bis zum Schluss begleiten.

Unser Trakehnerwallach Paul - heißt ja eigentlich Chablis... - brauchte eine Partnerin, da sind Esel nur bedingt "seelischer Ersatz" - und irgendwie sollte es so sein - konnten wir als Gemeinschaft die Knabstrupper - Stute Nikita erwerben, die jetzt deutlich neue Impulse in unseren Hof setzt. Jetzt - im November 2019 - lebt Nikita auf einem Reiterhof in Ormesheim. Paul orientiert sich nun an den Langohren.

 

Auch gibt es nun  Menschen, die sich intensiv um unseren Hühnerbestand- bzw. -population  kümmern. Insgesamt 4 Hennen brüteten sehr unterschiedliche Eier von verschiedenen Hühnerhaltern im Dorf aus, sodass  nun ein sehr buntes Treiben und Gegackere wahrzunehmen gilt.

 

 Zur Entwicklung des Tierbestandes 2020/21

Im Frühling 2020 bekam Paul Gesellschaft durch die Lewitzerstute "Wendy", sodass nun gemeinsam - alleine macht das ja gar keinen Spass - mit viel Freude die Hof-Koppeln abgegrast werden konnten.

Danka wurde in dieser merkwürdigen "Saison" zum Last- und dann zum Reitesel ausgebildet, zumal Lotti (als bester Reitesel)  seit längerer Zeit eine Art Schlundkrankheit hat, sehr abgemagerte und  so äußerst bedingt und selten mit auf unsere Touren konnte. Mehrere Tierärzte hatten sie aufgegeben. Sie bekommt spezielles Energiefutter (matschige Heukopps und geschroteter Hafer), sodass sie heute - Januar 2021 - einigermaßen fit ist. Durch die vielen Tourenabsagen, ergaben sich allerdings viele private Familienunternehmungen, die jeweils sehr unterschiedlich waren. Hier zeigte sich die enorme Nervenstärke und Flexibilität unserer Langohren!!