kleine Projektskizze der: ZukunftsGemeinschaft Wolfersheim e.V.

 

 

 

 

 

Dorfentwicklung und das "Neue Wir"

 

 

 

 

 

 Ziel: Die Initiative, bzw. der Verein "Zukunftsgemeinschaft Wolfersheim"  möchte mit traditionell bewährten  sowie mit neuen, innovativen Projekten  die negativen Aspekte des demographischen Wandels aufhalten, bzw.  verwandeln, um das Dorfleben bewusster zu erleben und es aufzuwerten. Es geht um eine    zukunftsfähige / enkelgerechte Dorfentwicklung.

 

Neue Lebensformen eines ganzheitlichen  Miteinanders werden entwickelt. Es geht um die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Natur. Der (sozial) - ökologische Fußabdruck ist Thema. Die Form einer sozial-ökologischen LebensGemeinschaft mit z.B. mehreren Generationen wäre eine Möglichkeit der praktischen Umsetzung.

 

Das zentrale Thema heißt: Lust aufs Land – Lust auf Dorfleben

 

Konkret sollen neben den sozial-ökologischen Potentialen des Lebensraums "Land" auch Gebäude  wie z.B.  Höfe, Gasthaus, Dorfladen und Anderes mit kreativem Leben wiederbelebt und/oder weiter entwickelt werden.

 

 

 

Die Vereinsmitglieder plädieren für eine bewusste Wertschätzung für den sozialen Organismus  Dorf. Als langfristiges Ziel möchte der Verein, die Dorfentwicklung voranbringen.  Voranbringen als allmählicher Prozess, im Sinne von praktisch zu handhabender Reaktion, auf das jetzige Zeitgeschehen. Bundesweit erleben wir eine sich neu findende MultiKulti-Gesellschaft, die an ihren inneren und äußeren Werten mehr oder weniger arbeitet. Ein altes Muster soll nicht kopiert werden, oder nach einem alten, vielleicht musealen Modell gesucht werden. Es soll versucht werden mit praktischen  Lösungen und den Ressourcen vor Ort auf die neuen gesellschaftlichen Entwicklungen zu reagieren - z.B. Burn-Out, Altersarmut mit Trend zur Vereinsamung, Alleinerziehenden- und Patchwork-Familienproblematik, allgemeiner Bildungs- und Erziehungsfrust, Inklusion von Flüchtlingen und Menschen mit Assistenzbedarf. Weiter besteht bei vielen Menschen der Wunsch nach regionalen Bioprodukten, anders und einfacher Leben mit mehr Entschleunigungsaspekten, nach mehr Gesundheit, nach mehr Gemeinschaft und  einfach Glücklich-Sein/werden.

 

Die nun entstandene LebensGemeinschaft "das Neue Wir" - um Hof Sonnenbogen - nutzt einerseits die (soziale) Infrastruktur des Dorfes - bringt sich aber auch mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktivitäten in das Dorfleben ein - ein kleiner kultureller Bildungsort ist entstanden.

 

"Der nächste Buddha wird nicht in Form eines Individuums erscheinen. Der nächste Buddha könnte die Form einer Gemeinschaft annehmen, einer Gemeinschaft, welche Mitgefühl und liebevolle Zuwendung übt, einer Gemeinschaft, welche ein achtsames Leben übt. Dies könnte unser wichtigster Beitrag sein für das Überleben der Erde."      Thich Nhat Hanh (vietnamesischer Mönch)

 

Thich Nhat Hanh hat hiermit die aktuelle Bedeutung von Gemeinschaften auf den Punkt gebracht Der "neue Buddha", der auch "neuer Christus" heißen könnte, ist wie eine spirituelle Kraft, die in den Beziehungen vom Ich zum Du, zum Wir, zum ES entsteht. Wir nennen es das "Neue Wir"

 

Eine der ersten LebensGemeinschaften war Findhorn in Schottland- von u.a. Eileen Caddy in den 1960er Jahren gegründet. Von dieser Gemeinschaft ging die Öko - Dorf - Bewegung hervor, die heute als GEN (Global Ecovillage Network) zu einem weltweiten Netzwerk geworden ist. Wolfersheim wird sich vermutlich nicht zu einem klassischen Ökodorf entwickeln… Jedoch sind die Beweggründe, aus denen heute LebensGemeinschaften entstehen, aus dem "Hippie - Status" heraus gewachsen und durchaus als "bürgerlich" zu charakterisieren. Im Sinne von gelebtem Sozialen, zukunftsweisender Ökonomie und nachhaltiger Ökologie haben diese neuen Formen eines ganzheitlichen  Lebens Modellcharakter für Menschen, die ihr Leben anders gestalten wollen.

 

Gemeinsam - statt einsam  bedeutet gesellschaftliche Aktualität. Ein nicht zu unterschätzendes Alleinstellungsmerkmal hat der Impuls  der allgemeinen zukünftigen Dorfentwicklung zusammen mit dem Gemeinschaftsaspekt des Miteinander Lebens. Vielleicht geht es um die enkelgerechte Zukunft?

 

 

 

Im bunten Kreis, der sich zurzeit überall gründenden Lebensgemeinschaften wird es interessant zu schauen, ob es gelingt  neue soziale Lebensformen in  traditionelle Dorfstrukturen zu integrieren.

 

Weiter wird es eine Herausforderung sein, wie die Sehnsucht nach Gemeinschaft mit der Erfüllung der individuellen Bedürfnisse einen Mittelweg finden kann, damit Lebensglück entstehen kann: Geben und Nehmen in gesunder Harmonie.

 

Die Vereinsmitglieder wollen  nun die Themen Gemeinwohl - Rechtsform und Solidarische Landwirtschaft - auf Basis von Genossenschaft und Stiftung mit anderen Eigentumsverhältnissen -  angehen.

 

 

 

In Zeiten, in denen in der Gesellschaft leider wieder zunehmend "die Brücken hochgezogen" werden,  ist es nun umso bedeutender etwas "Anderes" anzugehen und  vorzuleben.

 

 

 

„Wir sind zugleich Sterbebegleiter für eine endende Kultur und Hebammen für eine neue langfristig lebenserhaltende Welt. Beides findet zur gleichen Zeit statt. Wir sind mitten drin und können Einfluss nehmen, wie sich dieser Übergang vollzieht. Lasst uns gemeinsam dem Wandel Kraft geben."
Joanna Macy 

 

 

 

 

Weitere Infos:

 

       NetzwerkGemeinschaft Heckenbeck   zwischen Göttingen und Hannover

 

       Lebensgemeinschaften Schloss Tempelhof (bei Crailsheim) und Dalborn (ein 80 Seelendorf in Ost-Westfalen)

 

       Literatur: Neurobiologe Gerald Hüther: "Etwas mehr Hirn, bitte" -, sowie "Kommunale Intelligenz und: http://potentialentfaltungsgemeinschaft.eu

 

       "Aufbruch - Initiative" aus 2006  www.anders-besser-leben.de , z.B. der Basistext

 

       Zeitschrift OYA

 

 

 

 

Info: ZukunftsGemeinschaft Wolfersheim e.V.

und  Neues WIR Wolfersheim

Hannes Ballhorn 06842 7083320

 

www.zgw.wolfersheim.net

 

 

 

 

Kennenlern- und InfoTag  in den rauhen Tagen 2018/19    um 14 Uhr -  Ende gegen 18 Uhr, Termin auf Anfrage
Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

 

 

weitere Infos:

    Literatur: Neurobiologe Gerald Hüther: "Etwas mehr Hirn, bitte"  sowie "Kommunale Intelligenz" und: http://potentialentfaltungsgemeinschaft.eu

   "Aufbruch - Initiative" aus 2006  www.anders-besser-leben.de , z.B. der Basistext

    Zeitschrift OYA