Naturkundliche Wanderungen

 

Magische Bäume

 

Der Wald: Erholungsgebiet und Wirtschaftsfaktor, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, lebenswichtiger Sauerstoff-Spender und nicht zuletzt Sehnsuchtsort und Mythos der Deutschen.

 

Die  Wanderung im  südlichen Teil des Biosphärenreservates Bliesgau stellt die unterschiedlichen Waldtypen auf Muschelkalk und Buntsandstein in unserer Region vor. Ein besonderes Anliegen  ist mir, diesen besonderen Lebensraum für meine Gäste ganzheitlich und mit allen Sinnen erfahrbar zu machen.

Ich begleite Sie zu meinen Lieblingsplätzen im Wald und lade Sie ein, gemeinsam die Magie und den Zauber der Bäume zu entdecken.

 

Termine nach Vereinbarung

 

Dauer: ca. 4 Std

Treffpunkt: Hof Sonnenbogen, Wolfharistr. 75 in 66440 Blieskastel - Wolfersheim

 Gruppenpreis nach Vereinbarung, 7 bis 12 Teilnehmer 

                                                              

 

 

 

 

Drei – Steinbruch – Tour

 

Sandstein und Muschelkalk waren im Bliesgau über viele Jahrhunderte wichtige Baustoffe. Besonders der Kalk war und ist auch heute noch nötig in der Montan- und Betonindustrie sowie als Dünger in der Landwirtschaft. Unter anderem im südlichen Bliesgau gab es zahlreiche Steinbrüche, die meisten wurden um den 2. Weltkrieg stillgelegt. Diese ehemaligen Industriegebiete wurden vergessen, die Natur entwickelte sich weiter, erholte sich und es entstanden ganz neue komplexe und wertvolle Lebensräume, die nun schon seit mehreren Jahrzehnten unter Naturschutz stehen. Wie Natur sich selbst zu helfen weiß, möchte diese Exkursion zeigen.

 

Die Wanderung am Rand der Wolfersheimer Gemarkung geht durch das Naturschutzgebiet „Kalbenberg“, in dem nur noch mit viel Phantasie die Industrieepoche zu erkennen ist. Hier ist die Sukzession, die Verwilderung weit fortgeschritten –  ein mystischer Zauberwald ist dort entstanden. Dort finden wir unter anderem zahlreiche Greifvögel, wie den Rotmilan. Auf den freien Flächen wachsen verschiedene Orchideenarten und der Alpenenzian.

 

Der ehemalige Steinbruch von Herbitzheim hat einen vollkommen anderen Charakter, hier wurde länger Kalk abgebaut, so dass man den Steinbruch als solchen noch leicht erkennen kann.

 

Oberhalb von Rubenheim ist 2011 unter Wiesen und Äcker „Auf dem Hanickel“ ein neuer Steinbruch entstanden, neben einem Älteren. Er befindet sich als "Sondergebiet Landwirtschaft" zu 100 % in einem der größten und wertvollsten Naturschutzgebiete des Saarlandes.Seit 2012 kann man nun verschiedene Körnungen von Kalksteinen kaufen, vom Kalksplitt bis zu größeren Steinen für eine Trockenmauer.

 

Dieser Steinbruch stellt sich leider im Moment im Jahre 2016  als trauriges Beispiel dar wie die unterschiedlichen Interessen von Naturschutz, Politik und Industrie in keinster Weise miteinander harmonieren - zumindest wenn es um die Belange der Natur- bzw. Kulturlandandschaft geht.  Anhand der Geschichte wird gezeigt wie sich eine bäuerliche Kulturlandschaft verändert. Es wird versucht die Beweggründe des Unternehmers, der verschiedenen Landesministerien und die Positionen des behördlichen Naturschutzes, sowie des Biosphärenzweckverbandes sachlich darzustellen. Weiter soll aufgezeigt werden wie die Natur - aber auch ein "nachhaltiges Wirtschaften" zusammen mit einem erlebnisorientierten sanften Tourismus zusammen gehen könnten, sodass Alle von der Sitution profitieren könnten.

 

Termine nach Vereinbarung

 

Dauer: ca. 4 Std

Treffpunkt: Hof Sonnenbogen, Wolfharistr. 75 in 66440 Blieskastel - Wolfersheim , Gruppenpreis nach Vereinbarung, 7 bis 12 Teilnehmer