Aktuelles

Zur Entwicklung des Tierbestandes 2012

 

Nachdem im Mai 2012 unsere Eselstute Annabelle mit nur 6 Jahren plötzlich und unerklärlich verstorben ist, haben wir lange überlegt, was nun ansteht. Die Eseltouren im Jahr 2012 liefen außerordentlich gut, einige Angebote waren sogar ausgebucht. Klar war, dass es in der Zukunft wieder 3 Esel sein müssen. Nach vielem Abwägen entschieden wir uns im Herbst 2012 für Lotti. Die Grosseselstute ist 12 Jahre alt und hat einen gewaltigen Kopf und ebensolche lange Ohren. Dafür ist ihr Hinterteil umso schmaler ausgefallen.  Nebenbei: ein Elternteil bei einer Frühlingswanderung fragte diesbezüglich: „Hört die eigentlich besser, als die beiden anderen Esel?“

 

 Lotti stand die letzten Jahre auf dem Eselhof Priesmeier in Stemwede bei Osnabrück.  Geboren ist sie in Süditalien, wo sie ein LKW-Fahrer auf einem Viehmarkt kaufte. Auf der Heimfahrt nach Deutschland lag/stand sie auf dem Beifahrersitz. Die ersten Jahre wuchs sie mit Hunden und Katzen auf und über einige Umwege kam sie dann nach Norddeutschland. Lotti hat sich gut bei uns eingelebt, sie ist verschmust,  aber  manchmal auch etwas eigen.

 


 

 

 

Der Eselhengst Anton ist im zeitigen Frühjahr kastriert worden und ist nun nicht mehr so dominant und viel umgänglicher. Er braucht die meisten Schmuseeinheiten.

Im Herbst 2012 wurde ein neuer Hühnerstall mit großem Auslauf gebaut. Wir haben uns über das bundesweite Biosphärenprojekt „alte Nutztierrassen in Biosphärenreservaten“  über vom Aussterben bedrohte Hühnerrassen schlau gemacht. Nach zahlreichen Telefonaten und den Worten „ich glaube, ich kenn da jemanden, der hat vielleicht noch ein paar Vorwerkhühner?“ kamen wir dann zu drei Rassen (wir wollten eigentlich nur eine) : Blaue Sperber, Königsberger und westfälische Totleger, natürlich mit einem Hahn.

 

Die Hühner haben einen ca. 2000 qm großen Auslauf, wo sich auch der Misthaufen befindet, den sie stets ordentlich durcharbeiten, so dass bereits nach 1 1/2 Jahren aus dem Pferdemist feine Komposterde entsteht.

 


Zur Entwicklung des Tierbestandes 2015

 

Nachdem wir gehört haben, dass Anton´s Vater Quinto kastriert wurde, aber noch ein Fohlen gezeugt hat - sein letztes natürlich - haben wir uns bemüht auf die Interessiertenliste des Züchters ganz nach oben zu kommen. Und wir hatten Glück und konnten so Danka im Jahr 2014 erwerben - sie hat sehr viel Ähnlichkeit mit Anton, wird aber etwas größer als er und ihre Eltern werden.

So haben wir nun 4 Esel, was manchen Einheimischen beruhigt hat, da wir unsere Eseltouren mit 2 oder 4 Eseln durchführen - sonst blieb stets einer im Stall. Und der Protest war  immer energisch und im ganzen Tal zu hören.  Esel sind einfach gesellig und wollen nicht allein bleiben. Jetzt bleiben 2 zuhause und nur gelegentlich - besonders dann wenn Lotti mal wieder rossig ist - ist die Kommunikationen zwischen den 4 Eseln hörbar.